Um zu verstehen, wie uns die Massenmedien formen, lohnt es sich noch immer, David Riesmans Klassiker „Die ängstliche Masse“ zu lesen. Mit prophetischem Scharfblick analysierte Riesman darin, wie sich in Konsumgesellschaften ein neuer Charaktertypus durchsetzt: An die Stelle der „Innenlenkung“ durch das eigene Gewissen tritt immer mehr die „Außenlen
Leiden Mütter unter Wahlfreiheit? Zu diesem Schluss müsste kommen, wer jüngste Medienberichte über eine Studie des IFO-Instituts ernst nähme. Die Studie, so heißt es, „warne“ vor einem höheren Kindergeld. Mütter seien die „Leidtragenden“ von höherem Kindergeld und Betreuungsgeld.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einen erstaunlichen Vorschlag gemacht, von dem man nicht weiß, ob man ihn wirklich ernst nehmen sollte: Die Europäische Union soll Vorruhestandsregelungen für ältere Arbeitnehmer finanzieren, um Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen.